Brüder des deutschen Ordens
Herr Prior: P. Christian Stuefer
Erzherzog-Eugen-Straße 1
39011 Lana
Brüder des Deutschen Ordens
Der "Orden der Brüder vom Deutschen Haus St. Marien in Jerusalem" blickt auf eine lange und ereignisreiche über 800jährige Geschichte zurück. Im Jahr 1190, während des dritten Kreuzzuges, vor der Hafenstadt Akkon im heiligen Land zunächst als Hospitalbruderschaft gegründet, wurde er bereits 1198 in einen geistlichen Ritterorden umgewandelt und bestand als solcher über 700 Jahre bis er 1929 seine heutige Gestalt erhielt.
Der Orden der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem, kurz Deutscher Orden, ist ein klerikales Institut des gottgeweihten Lebens päpstlichen Rechtes, dessen Wirkfeld das Apostolat in der Welt ist. Die Mitglieder geben sich in besonders enger Nachfolge Christi Gott hin zu seiner Verherrlichung wie auch zur Auferbauung der Kirche und zum Heil der Welt. Durch die öffentliche Profess der evangelischen Räte der ehelosen Keuschheit, der Armut und des Gehorsams wissen sie sich in besonderer Weise mit der Kirche und deren Heilswerk verbunden. Dem klerikalen Ordensinstitut päpstlichen Rechts sind die Kongregation der Deutschordensschwestern ein- und das Familiareninstitut angegliedert.
Deutschordens-Konventsarchiv
Das Deutschordens-Konventsarchiv (DOKA) enthält die auf die Ordensprovinz in Südtirol/ Italien bezogenen Überlieferungen. Vor dem Ersten Weltkrieg mussten die dezimierten Restbestände der ehemaligen Ritter-Ballei an der Etsch und im Gebirge bis ca. 1810 an das Deutschordens-Zentralarchiv in Wien abgetreten werden.
Daher setzt die Überlieferung im DOKA erst nach 1816 mit den Akten der Ballei- und Rentamtsverwaltung ein. Einen Schwerpunkt des Archivs bildet der Nachlass des bzw. die Sammlung über den Diener Gottes und Gründer der Priesterkonvente im 19. Jahrhundert, P. Peter Rigler OT.
Weitere Bestände beziehen sich auf die Provinzverwaltung (Prior, Liegenschaften, Ökonomie) und die Hausverwaltung des 1855 gegründeten Priesterkonventes in Lana. Vorhanden sind weiters auf die Brüder bezogene Unterlagen (Personalakten und Nachlässe) sowie Archivalien zu den inkorporierten Pfarreien und den Deutschordens-Schwestern. Einige Ordensmitglieder betätigten sich als eifrige Sammler (z.B. zum hl. Antonius von Padua) oder brachten umfangreiche Materialien ihrer Tätigkeiten ein (z.B. P. Hermann Wieser OT). Zu den Sammlungen zählen auch Foto- und Medienbestände, Landkarten und Musikalien.
Die Benützung für wissenschaftliche Zwecke ist nach Voranmeldung möglich.
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